Aktuelles von und über uns
Aktuelles
Weniger Menge, dafür umso mehr Qualität - das Rebjahr 2025
Jeder Jahrgang erzählt seine eigene Geschichte. Das Weinjahr 2025 stellte die Winzerinnen und Winzer unserer Region erneut vor besondere Herausforderungen. Nach einem vielversprechenden Start mit optimalen Wachstumsbedingungen sorgten Regenperioden, lokale Hagelereignisse und ein anspruchsvoller Herbst für eine eher bescheidene Erntemenge. Umso mehr freuen wir uns über die ausgezeichnete Qualität der Trauben, die den Weg in unsere Weine gefunden haben.
Das Rebjahr 2025 zeigte eindrücklich, wie eng Weinbau und Natur miteinander verbunden sind. Ein warmer Frühsommer, ausreichend Niederschläge während der Vegetationsperiode und gesunde Reben bildeten die Grundlage für hochwertige Trauben. Trotz der wetterbedingten Herausforderungen während der Ernte konnten wir gesunde und aromatische Früchte einbringen.
Diese natürlichen Schwankungen machen jeden Jahrgang einzigartig – und genau das macht den Reiz des Weinbaus aus.
Das Rebjahr 2024: Herausforderungen und Aromavielfalt
Das Jahr 2024 brachte spannende Herausforderungen und lehrreiche Momente im Weinbau. Nach zwei trockenen und sonnigen Jahren erlebten wir konstanten Niederschlag und milde Temperaturen – ideale Bedingungen für die Ausbreitung des Falschen Mehltaus. Ein Jahr, das uns gefordert, aber auch bereichert hat.
Der Winter war mild und niederschlagsreich, der Frühling wechselhaft mit einem frühen Austrieb, der durch einen Kälteeinbruch gebremst wurde. Der Sommer gehörte zu den heissesten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen. Trotz Hitze und lokalem Starkregen blieb der Krankheitsdruck hoch. Doch mit sorgfältigem Pflanzenschutz gelang es uns, eine gute Ernte einzubringen.
Freuen Sie sich auf die Weine des Jahrgangs 2024 – aromatisch, fruchtig und ein Spiegel dieses besonderen Jahres. Ab Februar starten wir mit dem Rebschnitt ins Weinjahr 2025 und blicken gespannt auf neue Herausforderungen.
Wenn sich das Rebjahr langsam dem Ende zuneigt
Nach dem Herbsten Anfang Oktober wurden im Rebberg Landskron die drei letzten alten Reihen Pinot Gris ausgerissen und der Boden gepflügt. 360 Pinot Gris Stecklinge sind für die Neupflanzung im Frühling in der Rebschule bereits bestellt. Der erste Arbeitsschritt ist jedoch der Rebschnitt, mit welchem das Rebjahr 2024 beginnt.
In den Wintermonaten ist in unserem Rebberg nichts zu tun. Die Rebstöcke sind quasi im „Winterschlaf“. Die kalten Temperaturen (erst ab -20 Grad über mehrere Tage besteht die Gefahr von Winterfrost) können den Rebstöcken nichts anhaben. Anfang Dezember verwandelte dann auch Frau Holle mit dem ersten Schnee die Klus und Landskron in eine zauberhafte Winterlandschaft.
Die 23er-Weine reifen zwischenzeitlich im Keller. Nach Aussagen unseres Kellermeisters/Önologe Ueli Bänninger, Tschäpperli dürfen wir uns auf den tollen Jahrgang freuen.
Wir wünschen allen ein gesundes 2024!
Was stehen aktuell noch für Arbeiten an bis zum Herbsten?
Nach dem Gewitter mit Hagel in der Klus am 26. Juni, hat es dann auch die Reben in Flüh am 20. Juli erwischt. Der Schaden bei den Rebstöcken mit Hagelnetzen fiel zum Glück tiefer aus als bei den älteren Anlagen ohne Netze. Der Hagel hat uns so den Ertrag auf ca. 500 Gramm reduziert.
Wir sind bis jetzt mit einem blauen Auge davongekommen. In Biel-Benken nur wenige Hundert Meter weiter haben sie wegen dem Hagel einen 100% Ausfall.
Trotz der heftigen Gewitter und der andauernden Hitzewelle, sind die Böden ausgetrocknet, sodass die Jungreben bewässert werden müssen. Die älteren Reben mit Wurzeln bis einige Meter Tiefe holen sich das Wasser selber aus dem Boden.
Was stehen aktuell noch für Arbeiten an bis zum Herbsten?
Die Reben werden nochmals gekappt und danach mal abwarten was der Farbumschlag bringt. Eventuell muss noch etwas rausgeschnitten werden, dies wird sich zeigen.
Das Herbsten für den Crémant wird vermutlich bereits Mitte September sein, ca. 2 bis 3 Wochen später der Rest. Ohne Hagel, welcher dazu geführt hat, dass die Reben 14 Tage Stillstand hatten, wäre ansonsten alles noch früher.
Reben setzen in der Landskron
Nachdem die alten Rebstöcke letzten Oktober ausgerissen wurden, konnten am 17. April die frischen Reben gesetzt werden.
Doch zuvor musste nach den Wintermonaten der Boden entsprechend vorbereitet werden, sprich mit der Kreiselegge gefahren und Zentimeter genau die «Stickel» gesetzt werden.
Somit konnte das Setzen der 580 Pinot Gris Reben beginnen! Gut koordiniert wurde Loch um Loch ausgegraben, die Wurzeln der Setzlinge just-in-Time gekürzt und direkt in den Boden gesteckt. Nicht zu tief hiess es zur Ermahnung immer wieder… die Erde gut andrücken und am Schluss noch die Schutzhülle gegen den Schutz von Rehen und anderen Wildtieren übergestülpt.
Nach drei Stunden perfekt abgestimmtem Teamwork war man bereits fertig und konnte sich zum verdienten Mittagessen niedersetzen.
Am Nachmittag wurde zwischen den Reihen eine Trockengrasmischung eingesät.
Ein grossartiges Dankeschön unseren treuen Helfern, mit euch zusammen macht es einfach Spass!
Arbeiten im Rebberg Landskron - Teilerneuerung der Anlage
Kaum ist die Traubenernte vorbei stehen die nächsten Arbeiten an.
Im Rebberg unter der Landskron in Flüh wurden vier Reihen Rebstöcke ausgerissen. Die Rebstöcke sowie die Anlage sind in die Jahre gekommen. So haben die beiden Peter beschlossen, die alten Reben inklusive der Anlage durch neue Reben zu ersetzen und gleichzeitig die Anlage auf den modernsten Stand der Technik zu bringen. Wer gute Qualität ernten möchte, muss auch in gutes «Material» investieren.
So wurden nach dem Herbsten im September die Rebstöcke von vier zu ersetzenden Reihen zurückgeschnitten, Drähte und Pfähle abgebaut und schlussendlich die Rebstöcke mit Hilfe eines Baggers ausgerissen. Trotz einigen Stunden Arbeit – bei bestem Herbstwetter – hatten alle Helfer sichtlich ihren Spass!
Das alte Material wurde zwischenzeitlich sachgerecht entsorgt. Wobei die alten Rebstöcke trocken gelagert werden. Es eignet sich hervorragend als Brennholz für den Grill im Räbhüsli!
Bevor der erste Frost kommt wurde der Boden noch mit dem «Grupper» bearbeitet, sodass im Frühling nur noch die Feinbearbeitung mit der Kreiselegge durchzuführen ist bevor dann die neuen Reben gesetzt werden.
Wenn alles gut läuft werden wir in ca. 3 Jahren von den neu gepflanzten Reben einen Ertrag von 50% erhalten. Bis dahin werden wir die Reben vor den Rehen, Winden und allen anderen Gefahren schützen.

Trauben Ernte 2020
Nach dem warmen Frühling und der frühen Blüte Anfangs Juni wurden die Trauben mit dem schönen Wetter im August und September so richtig verwöhnt. Es war dann auch keine allzu grosse Überraschung, dass wir unsere Trauben bereits um den 20. September Herbsten konnten.
Wir dürfen mit einer guten Qualität rechnen!
Der Pinot Noir hat bei einer Menge von 800 g / m2 99° Oechsle. Der Chardonnay hat bei einer Menge von 670 g / m2 90° Oechsle. Der Pinot Gris hat bei einer sehr geringen Menge von nur 360 g / m2 93° Oechsle.
Das sehr schöne Traubengut mit einer super Qualität wird uns sicher sehr schöne Weine hervorbringen. Wir freuen uns jetzt schon auf den 2020 Jahrgang und den Moment, diesen am Räbesunntig 2021 zur Degustation und Kauf anzubieten.
Unser Dank gilt allen fleissigen Händen, guten Freunden, welche auch in einem Jahr mit Corona sehr flexibel einen grossartigen Einsatz geleistet haben - DANKE.





